So  10.10.2010

Cobra Halle, Beginn 11:00 Uhr

Das Figurentheater Köln präsentiert „ Pettersson und Findus“ Zusätzliche Vorstellung um 15h

Das Figurentheater Köln präsentiert „ Pettersson und Findus“ Zusätzliche Vorstellung um 15h

Sozialkritisch betrachtet berührt „Pettersson und Findus“ das heute mehr denn je aktuelle Thema im Umgang mit alten, einsamen Menschen. Und dies, ohne die naive Lebensfreude der bunten Kinderwelt zu verlieren.

Andreas Blaschke spielt „ Pettersson und Findus“

War es im Frühling, im Sommer oder gestern, als die Hühner Prillan und Bettzy den Kater Findus das letzte Mal gesehen haben ? Es gibt im Moment nur einen Menschen, der das ganz genau weiss – und das ist Andreas Blaschke. Der Kölner Puppenspieler hat der Kinderbuchgeschichte „Pettersson und Findus“ eine neue Seele gegeben und gastiert in der COBRA Kulturzentrum Merscheider Str. 77/79 42699 Solingen seines Figurentheaters.

Pettersson , das ist jener alte Mann mit der dicken Knubbelnase und dem großen Schlapphut, den der Schwede Sven Nordqvist erfunden hat. Liebevoll und schusselig zugleich lebt sich der alte Pettersson durch die beiden Stücke „ Pettersson zeltet“ von 1993 und „Wie Findus zu Pettersson kam“ von 2002, die Andreas Blaschke als ein Stück aufführt.

Pettersson ist ein etwas schrulliger alter Mann, der allein in einem knuffeligen Häuschen am Rand eines schwedischen Dorfs wohnt. Man sagt, er sei ein bisschen verrückt. Aber er ist ein verlässlicher Partner und immer zur Stelle, wenn Findus wieder einmal Hilfe braucht. Am liebsten baut er ungewöhnliche Sachen. Findus ist ein junger, immer zu Streichen aufgelegter Kater. Pettersson nennt ihn so, weil er ihn in einer Schachtel mit dem Aufdruck „Findus grüne Erbsen“ (Findus ist der Name eines großen schwedischen Lebensmittelkonzerns) bekam. Findus ist quirlig und ungeduldig, überall und nirgends. Die beiden gehen durch dick und dünn und alles könnte so schön sein, wenn nicht da noch die Mucklas wären. Das sind kleine Wesen, die versteckt im Haus wohnen und alle möglichen Gegenstände verschwinden lassen. Und – sie sie haben eine recht komische Art zu sprechen.

Sozialkritisch betrachtet berührt „Pettersson und Findus“ das heute mehr denn je aktuelle Thema im Umgang mit alten, einsamen Menschen. Und dies, ohne die naive Lebensfreude der bunten Kinderwelt zu verlieren. Es hilft nicht, darüber zu lesen –man muss es einfach sehen. Und natürlich hören. Mehr wird nicht verraten.

Text: Martim Heim,Musik: Gregor Schwellenbach,Regie: Katja Bär,Bühne und Bühnenbild: Daniel Krahwinkel,Figuren: Petra Wolfram, Joachim Stern Kostüme Marion Baudisch

Andreas Blaschke freut sich auf alte und junge Zuschauer

Karten unter 0221 2949788 und an der Tageskasse.

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