So 10.10.2010
Cobra Kantine, Beginn 20:00 Uhr
Eileen Rose & Band
Eileen Rose
Eileen Rose veröffentlicht ihr neues Soloalbum und kommt im Oktober mit einem Gast auf Tour, der die Show zu einem wahren Konzerthighlight macht – The Legendary Rich Gilbert, den man auch aus ihrer Begleitband „The Holy Wreck“ kennt, mit der sie sonst tourt.
Eileen Rose Giadone wuchs mit acht Geschwistern in einem Vorort von Boston auf. Ihr Vater ist Sizilianer, die Mutter halb Irin, halb Engländerin. Statt das begonnene Jura-Studium zu Ende zu führen, folgte sie ihrer musikalischen Leidenschaft – und England wurde zur entscheidenden Station ihrer frühen Karriere. In den späten Neunzigern zog Eileen Rose nach London, wo ihre Songs auf offene Ohren stießen. So erschien ihr Debütalbum „Shine Like It Does“ im Jahre 2000 auf Geoff Travis’ Rough Trade Label, gefolgt vom dunkleren „Long Shot Novena“ (2002). Die britische Presse nahm die Musik begeistert auf und Eileen Rose tourte sogar mit Ryan Adams. Im selben Jahr gastierte Eileen Rose im Sendesaal von Radio Bremen und hinterließ den Eindruck einer starken, facettenreichen Persönlichkeit. Das Feld für eine gradlinige Entwicklung war bestellt, doch Eileen Rose verschwand aus dem Fokus und zog aus familiären Gründen zurück nach Massachusetts. Erst 2005 meldete sie sich mit „Come The Storm“ zurück, einem sehr emotionalen „Zwischenbericht“. Das vierte Album „At Our Tables“ (2008), aufgenommen in Detroit, zeigte die ganze Bandbreite von Eileens Songwritertalent – Americana im besten, weitesten Sinne. Auf einer langen Tour durch Europa stellten Eileen Rose & The Holy Wreck das neue Material vor und erspielten sich viele treue Fans, vor allem in Italien und in Deutschland.
„Luna Turista“ heißt das lang ersehnte fünfte Studioalbum von Eileen Rose & The Holy Wreck, das hierzulande am 12. Oktober passend zur Tour veröffentlicht wird. Aufgenommen in ihrer neuen Wahlheimat Nashville (Tennessee) und in Berlin, glänzt „Luna Turista“ mit allem, was Eileen Rose von jeher ausgezeichnet hat: großartiger Roots-Rock mit Pop Appeal, herzhafter Honky Tonk und die eine oder andere lässige Bluesnummer, gewürzt mit Country. Statt melancholischer Nabelschau liebt Eileen die offensive Auseinandersetzung, manchmal auch den ironischen Seitenhieb.
Das Time Magazine schreibt begeistert: “Wie Lucinda Williams, nur weniger kantig, vereint Rose Country, Honky-Tonk und schwelenden Pop zu etwas ganz eigenem. Sie hat diese raue „Ich hab viel erlebt“-Stimme, ohne dies in Selbstmitleidsgejaule zu übertreiben.“